Archiv für die Kategorie „Literatur“

praktische Erklärung

Freitag, 20. August 2010

wer will sie daran hindern

es der Öffentlichkeit zu verkünden

Texte zu zitieren

was kann sie denn dabei verlieren

der Wahrheitsgehalt doch stimmt

weil sie sie aus einem seltenen Buch gar nimmt

wo ein anderer einzelne Satzteile schon fein säuberlich markiert

so dass sie sich für das ganze Buch interessiert

schöpft sie aus der Hinterlassenschaft

soviel neue Kraft

lernt sie wichtige Dinge zu unterscheiden

um Fehler zu vermeiden

oder liegt es sogar an den Umsatzzahlen

was die anderen so gerne haben

bald wird sie es sehn

wo liegt denn nun das Problem

Weblinks bearbeitend

Samstag, 7. August 2010

Sprache ist ein weites Feld

hast du dir auch das bestellt

fängst an, die Codes zu studieren

kannst du dich im Unendlichen verlieren

erstaunlich wie du das alles machst

so dass alles passt

willst Lautgeschichte lesen

stell dir vor, du machst das alles ohne Spesen

poltert es stimmlos in deinem Geist herum

Cast – Castbroadcasting = Radio/-Rundfunk

zum runden S s, – zum langen β∫

griechisches

?

deinen eigenen Namen druckreif findend

mit einem Buch gar bindend

Tips für eine überzeugende Argumentation

schulst nebenbei auch deine Kommunikation

wieviel Wahrheit steckt darin

was macht die Wissenschaftlichkeit für einen Sinn

wo es doch auch einfach geht

weil du auf zwei Beinen stehst

linke und rechte Hand

sind allerdings noch nicht miteinander verwandt

jede will das eigene Ding nun drehen

warum du noch gar nicht verstehest

dass sie nicht gleichgeschaltet sind

wo kämme man denn dahin

schon wieder ist die Neugier geweckt

dass du die Nase auch noch in andere Themen steckst

nur ordentlich muss es sein

sagt die deutsche Gründlichkeit

ansonsten kannst du nicht leben

weil die Buchstaben dich dann nicht heben

in höhere Gilden

wo man schon gebildet

die Zusammenwürfelung der Worte

kannst du trotzdem horten

weil irgendwann

etwas Ganzes daraus entstehen kann

Tinte

Freitag, 6. August 2010

bist zeitweilig des  Schreibens überdrüssig

aber nur deshalb, weil du glaubst, es sei überflüssig

Zweifel an dir nagen

als wollten deine Gedanken sagen

du tust das alles nur mit Zwang

und nicht mal soeben “Gott sei Dank”

hat man dir etwas an die Hand gegeben

davon solltest du leben

was andere schon lange vor dir

doch kein Mensch interessiert sich mehr dafür

haben sie von sich gegeben

weil sie auch nach dem gleichen Ziele strebten

einseitige Kommunikation

das wusstest du vorher schon

so hälst du dich auf, zwischen Tür und Angel

möchtest gern entrinnen dem Zwange

schon morgens früh, wenn du die Beine aus dem Bette streckst

haben dich die Gedanken daran aufgeweckt

es ist der allgemeine Trend

vor dem du wieder mehr – als einmal wegrennst

alles ausgedacht und eingebildet

doch irgendwann hast du doch eingewilligt

deine eigene Identität solltest du dafür verlieren

doch musstest du auch dabei dein Gedächtnisschwund kaschieren

öffnet sich die Türe nun zur Unendlichkeit

denkst du endlich -  wirst du gescheit

der Weg sich dahin langsam bahnt

deshalb bleibst du an dem Schreiben dran

die alte Seele

Montag, 2. August 2010

man spricht von ihr

als wäre es eine Zier

stillgestellt, fast wahnsinnig vor Angst

schmerzriechender Schweiß

fällt auf das Geleis

doch fangen lässt sie sich nicht

obwohl alles dagegen spricht

bläst der Wind auch von allen Seiten

auf den Gehsteigen

langsam im Vergleich der Ideologien

und dem medialen Gewimmel

fein die Ziselisierten

und die Fotografierten

Frauen in Glitzertüchern

die Transformation der Körper wird betrieben

liest man sich durch den Blätterwald

kommt man auf ihre Gestalt

sie ist nur eine Metapher

für die Macher

glauben wir, dass aus ihr Neues entsteht

darüber die Zeit vergeht

immer größer, immer schneller

wird des Menschen Fantasie

mehr als der SchreiberIn gar lieb

Überwindung aller Grenzen

nicht nur im Design

egal dabei die Pein

die sie nach sich zogen

die Philosophen

Bilder flimmern vor ihren Augen

als wollten sie alles aufsaugen

lebendiges Material

allemal

14

Montag, 2. August 2010

um zu verstehen, wer du bist

jetzt auch etwas über Zahlen liest

auch kommst du nicht daran vorbei

an seinem Konterfei

siehst du den “Lorberkranz“, mit den Zahlen  “eins und vier

hast du das Gefühl, du warst die ganze Zeit in der Quarantäne hier

fängst an zu lesen mit Blesier

bald aber den Überblick verlierst

brauchst eine Pause

deshalb lässt ihn gar im Außen

was dann noch kommt

fragst du “Warum”

dieser seltene Gast

hat dich doch überrascht

finden tust du ihn deshalb nur

auf dem Weg zur Literatur

die sieben Zwerge

Dienstag, 29. Juni 2010

den Zwerg Nr. 1

hab ich gefunden

ruf ich den Zwerg Nr.2

hol mir doch auch die Nächsten drei herbei

doch der sagt, es fehlen noch fünf

zähl nocheinmal nach geschwind

weil es waren sieben

so stet es auch geschrieben

doch wo sind die anderen gebunden

die ich noch nicht hab gefunden

Ab ins Heinzelreich

Dienstag, 29. Juni 2010

wer nur an die positiven Seiten denkt

wird zuweilen abgelenkt

drum ist es auch wichtig zu reflektieren

was daraus resultierte

Geldmangel und Isolation

lange schon die drohende Inflation

auf eine kapitalistische Art

es gekommen ward

wie dem auch sei

ich bleib dabei

will weiterhin die Gedanken in die Wagschale legen

damit sie sich wieder von neuem regen

schon als Kind war es mein Sinn

wie kriege ich das alles wieder hin

als mir passierte ein Malheur

das oftmals gar nicht so schwer

denn als ich anfing zu denken

war es mir als würden andere die Geschicke lenken

weil wie von Geisterhand

das Problem wieder von


alleine verschwand

Kamerad

Montag, 26. April 2010

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Die Hexe

Samstag, 24. April 2010

Würde der Gottfried August heute noch leben

so manches würde er von heute erzählen

Ach könnte ich, wie auch er

erzählen noch viel mehr

Geburtshaus

ein Zeichner würde sich dann schon finden

dass man am Schluss auch noch meine Bücher bindet

so wie die Hexe, die ich meine

er ganz genau beschreibe

Alice im Wunderland

Freitag, 16. April 2010

Alice im Wunderland

o weh, oh weh
Ich werde zu spät
kommen
denn was nützen Bücher ohne Bilder und Gespräche