Archiv für die Kategorie „Gedichte“

Schwarzwaldverein

Freitag, 27. August 2010

oh Schwarzwald, o Heimat wie bist du so schön

einst wandelte ich auf deinen lichten Höhn

stieg so manche Stufe den Berg hinauf

schnauf, schnauf …

und schaute in viele Täler hinab

auch auf der Vorfahren ihr Grab

so mancher ward mir ganz hold

ein anderer dagegen war auch an meinem Unglück schuld

doch denken will ich nur an die schönen Stunden

wo ich mit meinen Freunden das Land hab erkundet

ach was war das für eine schöne Zeit

in der ich von Frust und Last ward befreit

alles, aber auch alles hat meine Sinne geprägt

es ist die Art, wie ich heute die Dinge erleb

die Vorlieben für Mehlspeisen und Getränke sind geblieben

z.B der scharfe Merrettich, den man hat gerieben

so manche Traube hab ich persönlich gepflückt

und auch Tomaten vom Feld stiebitzt

auch bei einer Nachtwanderung war ich dabei

war das im heutigen Sinne geil

auch wenn dir jetzt ein paar Bäume fehl’n

o Schwarzwald, oh Heimat wie bist du so schön

das Kuckucksei

Mittwoch, 11. August 2010

Paulinchen du musst angemeldet sein

sonst kommst du nicht zur Tür herein

auch wenn du gehörst zu ihrem Verein

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Paulinchen hier werden nicht nur Wunden geleckt

sondern gesucht wo das Problem nun wirklich steckt

darüber hinaus auch noch mit deiner Meinung aneckst

—–

Paulinchen möchtest vielleicht nur einen Kommentar absetzen

haben die vielleicht Angst – du könntest sie verletzen

oder gar auch noch verpetzen

—–

Paulinchen keiner soll wissen welchen Code du trägst

und was du sonst noch erlebst

wenn du auf die Suche gehst

—–

Paulinchen dich findet man in allen Foren

auch wenn du geschlossen hast die Tore

es kommt trotzdem zu ihren Ohren

—–

Paulinchen deshalb findest du die Bilder so gut

die ein anderer für dich malen tut

während du dich ausruhst

—–

Paulinchen schreibst trotzdem weiter dein Gedicht

bis ein anderer dir beipflicht

und es erzählt aus einer ganz anderen Sicht

Das Gedicht

Dienstag, 3. August 2010

offen nach allen Seiten

damit man nicht fälschlicherweise

nur einseitig Partei ergreife

z.B. an einem Abend

hevorragend

und auch nichtssagend

voll poetischer Lust

erst bekannt werden musst

ganz am Schluss

bei einem Glase Wein

läd man dich ein

als Mitglied im Verein

eine Zukunftsvision

ganz  deine eigene Mission

wann kommst du an bei der ersten Million

lässt fliegen die Gedanken im Traum

hälst nichts im Zaum

Kritiker kennst du kaum

das ist die Freiheit die du so liebst

nichts dabei auf den anderen schiebst

nur dir selber vergibst

so entsteht dein Gedicht

durch eigenes Gewicht

in besonderem Licht

Verschlusssache —————— geöffnet

Samstag, 17. Juli 2010

8:46Uhr

Was ich an dem einem Tag noch nicht weiß

gibt mir der nächste schon  preis

das ersehnte Kind

kommt jetzt ganz geschwind

wiedergeboren aus einem alten Geiste

macht es sich jetzt auf die Reise

das Wunschbild mir verrät

welchen Namen es trägt

lange war es mir verborgen

weil sich keiner sollte darum sorgen

was so lange vor sich hingedöst

nun mit einemal das Rätsel löst

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20:00 Uhr

hurra, jetzt ist er da

da freut sich die Mama und der Papa

auch bei den Geschwistern ist die Freude groß

bald haben sie ihn in ihrem Schoß

erst einmal feiern, wie sich das gehört

die ganze Familie darauf schwört

viel Glück wünscht man sich und dem Kleinen

denn jetzt gibt es noch Einen

der Freude macht

und bald auch lacht

wenn  beide zusammen können robben

und trinken auch ihren Schoppen

Gebetshaltung

Donnerstag, 1. Juli 2010

schweig still, schweig doch still

weil man dir beikommen will

wird dir aus der Zwergenfamilie geraten

aber du sollst doch auch die Wahrheit sagen

bevor es ist zu spät

und der Mensch in Gefangenschaft gerät

du weißt um deren Seelenschmerz

der dir geht so an dein Herz

doch lässt der Zweifel dich auch nicht los

warum machen die das blos

im Regelfalle

denk mit Liebe an alle

dann wirds schon richtig sein

und du kannst dich des Lebens wieder freun

Gefangen

Samstag, 26. Juni 2010

ich bin noch nicht soweit

Hauberg Bäuerin

dass ich kann zeigen eine fröhliche Zeit

wünsch mir das so sehr

dass es bald kommt hierher

ohne Alkohol und Drogen

ich bin doch gut erzogen

gefangen noch in der guten alten Zeit

wie dieses Bild hier zeigt

Knüppel aus dem Sack

Freitag, 25. Juni 2010

warum sind die Knittelreime so verpönt

wo sie sagen doch so schön

mit ein paar Worten nur

wem du da kommst auf die Spur

so ist es mir ergangen

als ich angefangen

danach zu suchen

ohne zu fluchen

so ist aus dem “Knittel”

geworden ein “Knüppel”

aus dem Sack

den ich jetzt auspack

und als ich gelesen hab den Wilhelm Busch

bin ich mit Verweis

gestoßen auf den Nöckergreis

den ich jedem ans Herz will legen

dem Knittelreim zum Segen

Mutterglück

Montag, 21. Juni 2010

seidem die beiden zusammenhocken

und nur noch miteinander glucken

scheint es nichts mehr für die dritte zu geben

als das bescheidene Leben

was hat das für einen Grund

zu erleben diesen Schwund

an Lebensqualität

wenn es ihr doch nur einer verraten tät

ausgerechnet zum Hochzeitstage es wieder passiert

dass sie sprichwörtlich den Kopf verliert

und darüber klagt

sogar alles sagt

was daran nicht stimmt

und sie so nebenbei ergrimmt

kommt man auch noch dazu zu sagen

ohne genauer danach zu fragen

dass sie spinnt

und sie auch dadurch zur Bedenklichkeit gar zwingt

führt diese Unverträglichkeit

auch noch zum ewigen Streit

weils unerträglich für sie ist

sie wieder einmal beschließt

endlich zu fliehen

um  Ruhe zu kriegen

Großmutters Telepathie

Donnerstag, 17. Juni 2010

die Großmutter pflegte zu sagen

und sich dabei innerlich fragend

während ihre Gedanken flogen über den Teich

man sieht und hört nichts von Euch

bewahrte sie dadurch ihren Schatz

auch die Sehnsucht bekam dabei ihren Platz

gingen ihre Gedanken mal auf Reisen

musste ihr alter Körper zuhause bleiben

still hörte sie in sich hinein

ob sich da etwas reimt

es ist die Liebe, die in ihrem Herzen wohnte

sie wusste, dass es sich lohnte

in Gedanken auf Reisen zu gehen

und dabei versuchen alles zu verstehen

ein lieber Gruß

dich jetzt erreichen tut


Auf dem Pfad der Liebe

Dienstag, 1. Juni 2010

Es war so still dort oben

wo sie sich die Liebe schworen

spürten sie im Einklang mit der Natur

das Besondere im Schloßgarten nur

aus der Erinnerung lässt sich sagen

dass sie sich auf dem Gutshof  in den Armen lagen

es blieb ihnen nur das Briefe schreiben

dabei musste es bleiben

als gäbe es nur die Zwei

bis die Liebe ward vorbei

doch auf der Amalienhöh

wurde der Samen gelegt

für das Gefühl, was man ewige Liebe nennt

und das keine Reue kennt