Archiv für Januar 2010

Ein neues Gedicht will sich formen, das da lautet:

Sonntag, 31. Januar 2010

An manchen Tagen – bin ich ohne Fragen

dann ist mir alles gleich – so als wäre ich nun völlig befreit

doch nun passiert ein schlimmes Erdbeben- gerade mal so eben

es scheint aber nicht allein – daran schuld zu sein

zwei Dinge führen einen Kampf in mir – das sag ich dir

zum einen ist es ein “Todesprogramm”

zum anderen führe ich einen” Freiheitskampf”

wie soll ich das nun vereinen

was mir solche Kopfschmerzen bereitet

mein Verstand sagt nun, lasse los – dann ist es nicht mehr so groß

aber genau das ist es, was ich will nun klären

welches die Ursachen für meine Kopfschmerzen nun wären

so manche Zweifel daraus entstehen

wo ich doch nur den rechten Weg will gehen

also schau ich, was um mich herum geschieht

ob man sich traut oder meiner flieht

noch geheim ist es zu welchem Zweck

ich das Ganze nun versteck

eines Tages wird man wissen – warum ich hab so leiden müssen.

Weil sie waren so bös

Sonntag, 31. Januar 2010

hast du sie in Wasser aufgelöst

keiner darf es wagen

es nocheinmal an dich heranzutragen

ab jetzt bist du durch das Wasser geschützt

mit dem man dich einst hat bespritzt

auch hat man dich einmal untergetaucht

und dich des Atems beraubt

es gilt deine Schmerzen zu überwinden

um das Todesprogramm zu finden.

Wenn dein Körper dir nun rät

Sonntag, 31. Januar 2010

alles ist zu spät

was ist das nun für ein Geist

der dich zu beherrschen weiß

tritt er auf,  in vielen Gestalten

die alle wollen dich verwalten

einer von ihnen hat es dir erzählt

warum man dich hat auserwählt

stehst auf der Bühne und erzählst es den Leuten

die wiederum,  könnes es bezeugen

123 – auch das ist vorbei

war’s doch kein Einerlei

die, die vor Jahren einmal haben damit begonnen

sind schon längst verschollen

weil sie jetzt machen eine Paus

sind sie abgetaucht

keinen findest du jetzt mehr

verschwunden sind sie im Meer.

Eins und vier

Sonntag, 31. Januar 2010

ist fünf

hat man nun auch dich geimpft

doch scheut es ein Jeder

vielleicht einmal später

zuzugeben

was er erlebet

in einer dunklen Zeit

doch wird er jetzt bald davon befreit

Warum ist es so schwierig

Sonntag, 31. Januar 2010

wonach doch alle so gierig

gesund zu werden, auf die eigene Art

das war dein Part

drei Dinge, solltest du dir merken

sie sollten dich nun stärken

und damit du es nicht mehr vergisst

machst du darunter einen Strich

der Rücken tut dabei so weh

als hätte man einst deine Wirbelsäule gedreht

doch wer hat mit bedacht

so etwas gemacht

denkst du an den Dr. H. nun ganz verbittert

und bist dabei ganz erschüttert

was nun war so lange schwer

kommt alles nur daher

das ist es, warum du nur noch auf deinen Körper hörest

und ihn selbst beschwörest.

Lang ist’s her

Sonntag, 31. Januar 2010

man weiß es schon gar nicht mehr

nun aber möcht ich es an’s Herz dir legen

tut es mich doch schon lange bewegen

was nun aus mir geworden ist

wirst sehen, wenn du es liest

nur langsam kommt an’s Tageslicht

was mich so stark hat erwischt

schön wär’s, wenn du mich jetzt auch noch vernetzt

dass wir zu allerletzt

auch noch in Verbindung bleiben

dazu möchte ich dir meine Adresse jetzt schreiben

Welch ein Glück …

Sonntag, 31. Januar 2010

du bist nicht verrückt

was wir im Traum nun sehen oder lesen

ist schon häufig geschehen

in einer Nacht hast du es erfahren

was in all den Jahren

du eben hast gewusst

haben andere für sich ausgenutzt

dass sie alle waren vernetzt

hat dich all die Jahre sehr geschmerzt

was nun richtig oder falsch

hat sich ausgedrückt in der Gestalt

das in deinem Bauch

will jetzt heraus

weil es seinen Sinn nun hat verloren

ist es jetzt gestorben

vor einer Menge Leute, wirst einst  stehen

und es den Menschen erzählen.

RRR…

Sonntag, 31. Januar 2010

Fühl mich nicht so ganz wohl dabei

dass ich auch ein Spielball sei

dennoch kann ich nichts dagegen machen

dass ich auch solche Sachen pachte

wie zum Beispiel das Dichten

hoffe nur, dass man es wieder richtet

irgendwann einmal – wenn sie groß genug sind an der Zahl

ständig ich es im Fernseh seh – was ich am eigenen Leib erleb

und wer mir nicht glaubt – dem sind die Sinne geraubt

Ernie und Bert im Land der Träume – möchte man, dann nicht versäumen

eins, zwei, drei, vier,  fünf – hoffe nur, dass es stimmt

unsere kleine Abmachung dazu dient – dass du den Ort nun wieder findst

sonst bleiben dir nur die Bananen -

Bananen,  Bananen,  Bananen,  Bananen ( 5 )

bis am Ende dich dann hat jemand gestoppt

und gar noch einen Apfel in den Mund gepfropft.

Platzsparend ich nun dicht

Samstag, 30. Januar 2010

Als Gläubige bin ich eine Ungläubige – und als Ungläubige bin ich eine Gläubige

es ist das was, was ich sagen will – bevor ich bin am Ziel

etwas, was ich noch nicht weiß – ist das was mich nun treibt

erforschen will ich – danach drängst mich

doch auf eine andere Art – als es bisher ward

bis es einmal still – in mir sein will

es gibt noch viel zu sagen – weshalb ich mich so darum plage

gut soll es sein – was ich da reim

darf mich nicht darum scheren – dass man sich dagegen wehret

Hoffnung soll ich bringen – deshalb ich mich dazu zwinge

auch wenn die Angst mich manchmal lähmt – und häufig damit zähmt

ist etwas in mir drin – das, das ganz andere will

bevor es ist zu spät – um den Samen auszusähen

in schwerster Stund – tu ich es kund

was mir aufgetragen – ist zu sagen

am Horizont, da brennt ein Licht -vergiss es bitte nicht.

Das Kreuz am Nachbarhaus

Samstag, 30. Januar 2010

sieht man vom Bürofenster aus

so dass es erst einmal verwirrt

als hätte man sich verirrt

doch vom anderen Zimmer aus gesehen

scheint die Lampe wie gewöhnlich

auch stellt  sich alsbald heraus

die Gardine macht ein leuchtendes Kreuz daraus

Es könnte ja sein, dass sich der Metalligfaden

mit Elektrizität hat aufgeladen

sofern er unsichtbar darin verwebt

ein anderes Bild ergibt

gern möchte man es beweisen

und fragen ganz leise

ob  der Metalligfaden uns belügt

oder unser Auge, uns nur selbst betrügt.