Archiv für Mai 2010

Montag

Montag, 31. Mai 2010

Briefe schreiben

die auf ewig an dir hängen bleiben

weil die Einsamkeit es nicht will

dass du bleibst auf immer still

solange du etwas zu sagen hast

macht es dir immer wieder Spaß

auch wenn das Papier einmal bröselt

die Tinte verlöschet

hast du eine Spur gelegt

die nimmer vergeht

es ist das, was man “Geheime Offenbarung” nennt

und das was sprichwörtlich:  “Auf den Nägeln brennt”!

Im Kollektiven

Freitag, 21. Mai 2010

sie nun siegen

die Gedankenübertragungen

und die Weissagungen

es bleibt am Ende gleich

weil sie in ihrem Inhalt sind so reich

was man am Tage nicht für möglich hält

sie sich des Nachts im Traum zu uns gesellt

die Werbung ist gemacht aus solchen Geschichten

deshalb sollte man sie  tunlichst nicht vernichten

das Wundersame nur durch Elektriziät entsteht

es ist das, was man so nebenbei versteht

und sind die Leitungen nicht mehr verstopft

ist das Bewusstsein auch nicht mehr geblockt

kann es dann ungehindert fließen

wird es sich zum Beispiel in Traum-Bettwäsche ergießen (weiterlesen…)

Yin und Yang

Mittwoch, 19. Mai 2010

im übertragenen Sinne

heißt es,  dass ich wieder neu beginne

die Beine mich nun wieder tragen

so dass ich es kann allen sagen

dass es geht

und die Welt sich nun wieder dreht

zu mehr Menschlichkeit

sind die neuen Generationen bereit

getragen aus dem Dunkel, in’s helle Licht

ganz einfach und schlicht

so ist das Ying und Yang

ein herrliches Gespann

das nur deshalb funktioniert

weil es vom Göttlichen her rührt

man kann es nehmen wie man will

es ist überall schon drin

Zeigefinger

Dienstag, 18. Mai 2010
Wenn man meine Beiträge auf die zweite Seite setzt
bin ich mir sicher, dass mich das ganz besonders vernetzt
weil dann das Interesse steigt
auf das wo mein Finger zeigt
gibt’s der Verstand noch nicht her
weil zu begreifen es ist so schwer
doch kann es sein, dass irgendwann sprichwörtlich:  “Der Groschen fällt
und die ganze Welt in Atem hält
so manches wird nun klar
was vorher noch verschollen war
hat es mich doch mit Bedacht
wieder ein Stückchen weiter gebracht!

Interpretation

Samstag, 15. Mai 2010

das nur am Rande

ich hab nie verstanden

wenn man für den Frieden ist

sofort geschimpft wird, als Terrorist

nur wenn es geht in’s Extreme

macht es die Probleme

bei Hass-Tyraden

ich ohnehin abschalte

Feindbilder es nun mal nicht bringen

stattdessen sollte man Liebeslieder singen

auch sind mir Musikintrumente lieber

als Schlachten und viele Krieger

drum habe ich auch beim Tanzen

wieder Freude an dem Ganzen

“W”

Samstag, 15. Mai 2010

was ist das Kriterium

womit ich komm in Schwung

warum ich das Risiko eingehe

dass man mich auch noch falsch verstehe

wo das Kämpfen

doch nur bringt die Rückenschmerzen

das Ringen um den Frieden

den ich so liebe

gesunde Nahrung soll mein Leben erhalten

darum die Umgestaltung

brauch die freie Entscheidung

auch für die Wahl der Kleidung

zu fragen

was andere nicht wagen

muss ich darauf verzichten

weil andere wollen mich vernichten

ich die Botschaften der Träume betrachte

man mich deswegen verachtet

wo es doch nur darum geht

dass ich den rechten Weg noch seh

verstehen lernen

tue ich so gerne

muss deswegen nicht zu einer Gruppe gehören

die mich will zerstören

auf eine falsche Fährte gelockt

kann es sein, dass das Bemühen stockt

dann braucht es eine Weile

bis es wieder in der richtigen Zeile

steht

und das Weh vergeht

Amen

Donnerstag, 13. Mai 2010

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Brutstätte ( Nährboden )

Donnerstag, 13. Mai 2010

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Wer oder was ist Hannah Zauner

Dienstag, 11. Mai 2010

“Comments. Ha Galil.com.”

Rubrik: Religionswissenschaft

Und da träumte mir am 11.05.2010.

Hello”!

Ich bin die Magd und die Braut.

Hier kann ich wohnen, so lange ich lebe und arbeite.

“Aber fragt mich bitte nicht, warum ich das geträumt habe, ich weiß es nicht”?

Abschied

Montag, 10. Mai 2010

Freitag, den 16.11.2007.

Totenmesse in der R.-Kirche für den (… )!

Der ( … ) und ich warten vor der Kirche auf unsere Tochter ( … ), die noch nachkommen wollte. Da sie sich aber verspätet, geht der ( … ) und ich schon einmal den großen Mittelgang voraus, und suchen schon einmal einen freien Platz für uns.

Wie, wenn sie schon auf uns gewartet hätte, tritt eine Franziskaner- Nonne aus der zweiten Bankreihe heraus und läd uns ein, doch bei ihr und einer zweiten Nonne Platz zu nehmen. Von da bemächtigt sich mir wieder einmal das Gefühl, dass das nicht mehr rein zufällig geschieht, kann es aber nicht ergründen. Völlig unbeabsichtigt und nicht von meinem Willen steuerbar, kullern unentwegt heisse Tränen über meine Wangen.

( Ich erwähne dies, weil mir das häufiger geschieht, und mir jemand gesagt hat, dass ich für andere die Tränen weine. )

Während ich denen nun Einhalt zu gebieten versuche, höre ich auf die Stimmen der Franziskanerinnen und dem Lied das sie singen:  “Herr erbarme Dich”, was alles noch viel schlimmer macht.

Und nun folgt eine Rückbesinnung des Pastors, auf die Person , die wir gleich zu Grabe tragen wollen. Vom Leben des Großvaters ( … ) und seinen Kindern und seinen Enkelkindern. Von seinem Kampf und seinem Humor, in den letzten Stunden vor seinem Tod im Krankenhaus. Ich höre nicht , dass der Pastor, auch nur mit einem Wort ( … ) die Frau und Gattin erwähnt. Dennoch fühle ich mich in dem Moment, den Franziskanerinnen sehr verbunden, deren Wunsch es einmal war, dass ich in ihr Kloster eintreten solle. Vom Schlusslied höre ich dann nur noch:  “Von wunderbaren Mächten getragen” was mich ungemein tröstet. Auf dem Friedhof, bin ich dann ganz ruhig. Höre wie der Pater in seiner Grabrede wieder nicht die Gattin ( … ), die Frau des Verstorbenen  ( … ) erwähnt und frage mich warum?

Beim Kaffee und Kuchen, erzählt mir dann eine Schwiegertochter des Verstorbenen, dass nicht nur ich so heftig in der Kirche geweint habe, sondern auch eine der Töchter des Verstorbenen. Dabei fordert sie mich auf, diese Angelegenheit näher zu betrachten, aber im Moment scheint mir das alles ein wenig zu unheimlich, deshalb enthalte ich mich einfach einer Antwort”!